Allgemeine Geschäftsbedingungen

Bost Bewertungen, Inhaber Hüseyin Bostancı

Fassung 4.1, Stand: 2. September 2026

§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner, Kundenkreis

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Hüseyin Bostancı, handelnd unter der Bezeichnung Bost Bewertungen, Am Königshof 37a, 47807 Krefeld, Deutschland (nachfolgend „Verkäufer") und dem Kunden über die in § 2 beschriebenen Waren.

1.2 Der Verkäufer bietet seine Leistungen ausschließlich Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen an. Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen. Bestellungen von Verbrauchern nimmt der Verkäufer nicht an.

1.3 Mit Abgabe der Bestellung erklärt der Kunde, dass er den Vertrag in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit abschließt und die Ware für sein Unternehmen bezieht. Der Verkäufer darf auf die Richtigkeit dieser Erklärung vertrauen. Die Erklärung wird im Bestellvorgang gesondert abgefragt und mit der Bestellung dokumentiert.

1.4 Diese Bedingungen gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Verkäufer stimmt ihrer Geltung in Textform ausdrücklich zu. Dies gilt auch, wenn der Verkäufer in Kenntnis solcher Bedingungen vorbehaltlos liefert.

1.5 Abweichungen bedürfen der Textform. Individuell vereinbarte Abreden haben stets Vorrang; § 305b BGB bleibt unberührt.

1.6 Diese Bedingungen gelten in ihrer bei Vertragsschluss gültigen Fassung auch für künftige Verträge mit demselben Kunden, ohne dass erneut auf sie hingewiesen werden muss.

§ 2 Vertragsgegenstand

2.1 Programmierte NFC-Bewertungsplakette

2.1.1 Gegenstand ist eine Acrylplakette im Format 12 x 12 Zentimetern bei einer Materialstärke von 3 Millimetern mit einem darin vollständig eingebetteten passiven NFC-Transponder vom Typ NTAG215.

2.1.2 Der Verkäufer speichert auf dem Transponder vor Auslieferung eine statische Internetadresse, die unmittelbar auf das Bewertungsformular des Google-Unternehmensprofils des Kunden verweist. Die Adresse wird aus der von Google vergebenen Kennung des Unternehmensprofils (Place ID) gebildet.

2.1.3 Die gespeicherte Adresse verweist unmittelbar auf einen Dienst der Google LLC beziehungsweise Google Ireland Limited. Eine Weiterleitung über eine Internetadresse, einen Server oder einen Kurzlink-Dienst des Verkäufers findet nicht statt.

2.1.4 Der Transponder ist technisch wiederbeschreibbar. Der Kunde kann die gespeicherte Adresse mit handelsüblichen NFC-Anwendungen selbst ändern. Eine Sperrung des Speichers gegen Überschreiben nimmt der Verkäufer nicht vor.

2.2 Starterpaket mit unbespielten NFC-Plaketten

2.2.1 Gegenstand ist eine im Bestellvorgang gewählte Anzahl von Acrylplaketten im Format 12 x 12 Zentimetern bei einer Materialstärke von 3 Millimetern mit jeweils einem darin vollständig eingebetteten passiven NFC-Transponder vom Typ NTAG215, sowie ein gedrucktes Praxisheft.

2.2.2 Die Transponder werden unbespielt geliefert. Der Verkäufer speichert keine Adresse und nimmt keine Programmierung vor. Die Programmierung obliegt vollständig dem Kunden.

2.2.3 Das Praxisheft ist ein körperlicher Beileger in gedruckter Form. Eine digitale Bereitstellung, ein Download, ein Zugang oder ein Nutzerkonto sind nicht Vertragsbestandteil. Digitale Inhalte oder digitale Dienstleistungen im Sinne der §§ 327 ff. BGB werden nicht geschuldet.

2.2.4 Das Praxisheft enthält allgemeine Hinweise zur Handhabung und zum Vertrieb. Es stellt keine Rechts-, Steuer- oder Unternehmensberatung dar und begründet keine Zusage eines wirtschaftlichen Erfolgs. Der Verkäufer schuldet weder Schulung noch Betreuung, Beratung oder Erfolgskontrolle.

2.3 Gemeinsame Bestimmungen

2.3.1 Die Waren nach den Ziffern 2.1 und 2.2 sind in Format, Materialstärke, Material und Transpondertyp identisch. Sie unterscheiden sich ausschließlich dadurch, dass der Verkäufer den Transponder beim Produkt nach Ziffer 2.1 vor Auslieferung programmiert und beim Produkt nach Ziffer 2.2 nicht. Der Preisunterschied beruht auf dieser Leistung sowie auf der unterschiedlichen Abnahmemenge.

2.3.2 Beide Verträge sind Kaufverträge über bewegliche Sachen. Die Leistung des Verkäufers ist mit der Übergabe der Ware vollständig erbracht. Ein Dauerschuldverhältnis wird nicht begründet.

2.3.3 Der Verkäufer schuldet ausdrücklich nicht: den Betrieb eines Weiterleitungsdienstes, die Bereitstellung eines Kundenkontos, eines Verwaltungs- oder Auswertungsbereichs, die Erhebung oder Bereitstellung von Nutzungs-, Zugriffs- oder Bewertungsstatistiken, die laufende Pflege, Überwachung oder Aktualisierung gespeicherter Adressen sowie die dauerhafte Erreichbarkeit verlinkter Dienste Dritter.

2.3.4 Eine Umprogrammierung durch den Verkäufer nach Auslieferung ist nicht Vertragsbestandteil. Sie kann gesondert beauftragt und vergütet werden.

2.3.5 Produktabbildungen dienen der Veranschaulichung. Handelsübliche Abweichungen in Farbe, Materialstruktur und Maßtoleranzen bleiben vorbehalten, soweit sie zumutbar sind und die Funktion nicht beeinträchtigen.

§ 3 Angebot und Vertragsschluss

3.1 Bestellungen über den Onlineshop

3.1.1 Die Darstellung der Produkte im Onlineshop ist kein bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.

3.1.2 Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Vor dem Absenden kann er seine Eingaben prüfen und mit den üblichen Funktionen von Tastatur und Maus korrigieren.

3.1.3 Der Zugang der Bestellung wird unverzüglich elektronisch bestätigt. Diese Zugangsbestätigung stellt noch keine Annahme dar.

3.1.4 Der Vertrag kommt zustande, wenn der Verkäufer die Bestellung innerhalb von fünf Werktagen in Textform annimmt oder die Ware versendet. Nimmt der Verkäufer das Angebot innerhalb dieser Frist nicht an, gilt es als abgelehnt.

3.2 Bestellungen bei einem persönlichen Besuch in den Geschäftsräumen des Kunden

3.2.1 Sucht der Verkäufer den Kunden in dessen Geschäftsräumen auf, erfolgt die Bestellung auf einem schriftlichen oder elektronischen Bestellformular mit Produktspezifikation, gegebenenfalls ausgewählter Place ID, Gesamtpreis und Liefertermin.

3.2.2 Der Vertrag kommt mit Unterzeichnung beziehungsweise Bestätigung durch beide Parteien zustande. Der Kunde erhält eine Ausfertigung.

3.2.3 Mündliche Zusagen zu Eigenschaften oder Funktionen des Produkts, die im Bestellformular festgehalten werden, sind verbindlich.

3.3 Zahlung vor Lieferung

3.3.1 Ist Vorkasse vereinbart, ist der Kaufpreis mit Vertragsschluss fällig.

3.3.2 Zahlt der Kunde nicht, gelten die gesetzlichen Vorschriften über Fälligkeit und Verzug. Der Verkäufer ist berechtigt, die Ausführung bis zum Zahlungseingang zurückzustellen. Nach fruchtlosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist kann er zurücktreten. Ein automatischer Wegfall des Vertrages tritt nicht ein.

§ 4 Preise, Zahlung, Aufrechnung

4.1 Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesenen Preise. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Versandkosten, soweit diese anfallen und gesondert ausgewiesen sind.

4.2 Der Verkäufer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG. Umsatzsteuer wird nicht erhoben und in Rechnungen nicht ausgewiesen. Ein Vorsteuerabzug des Kunden aus diesen Rechnungen ist ausgeschlossen.

4.3 Die im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsarten sind maßgeblich. Es werden ausschließlich Zahlungsarten angezeigt, die tatsächlich ausgewählt werden können. Der Verkäufer ist berechtigt, einzelnen Kunden bestimmte Zahlungsarten nicht anzubieten.

4.4 Rechnungs- oder Ratenzahlungsmodelle, die ein Zahlungsdienstleister anbietet, sind Leistungen des jeweiligen Anbieters, für die dessen Bedingungen gelten.

4.5 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 288 Abs. 2 und Abs. 5 BGB. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

4.6 Der Kunde kann nur mit Gegenansprüchen aufrechnen, die unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder entscheidungsreif sind oder aus demselben Vertragsverhältnis stammen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur zu, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 5 Mitwirkung und Freigabe bei der programmierten Plakette

5.1 Der Kunde gibt im Bestellvorgang den Namen und die Anschrift seines Betriebs so an, wie sie in seinem Google-Unternehmensprofil hinterlegt sind. Der Verkäufer ermittelt daraus die von Google vergebene Kennung des Unternehmensprofils.

5.2 Der Kunde sichert zu, dass für den angegebenen Betrieb ein Google-Unternehmensprofil besteht, dass er zu dessen Nutzung berechtigt ist und dass die ausgewählten Angaben zutreffen.

5.3 Vor Beginn der Programmierung übersendet der Verkäufer dem Kunden den vollständigen Bewertungslink sowie den ermittelten Unternehmensnamen und die ermittelte Anschrift in Textform, in der Regel per E-Mail, zur Prüfung. Die Programmierung beginnt erst nach Freigabe durch den Kunden in Textform.

5.4 Erfolgt die Freigabe nicht innerhalb von zehn Werktagen nach Übersendung, kann der Verkäufer nach vorheriger Erinnerung und Ablauf einer weiteren angemessenen Frist zurücktreten. Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet.

5.5 Nach erteilter Freigabe trägt der Kunde die Verantwortung für die Richtigkeit der freigegebenen Angaben. Der Verkäufer schuldet die Programmierung entsprechend der Freigabe.

§ 6 Lieferung, Versand, Gefahrübergang

6.1 Die Lieferung erfolgt innerhalb Deutschlands durch ein vom Verkäufer beauftragtes Versandunternehmen oder durch persönliche Übergabe.

6.2 Vorrätige Ware wird innerhalb von zwei Werktagen nach Zahlungseingang versandt. Hinzu kommt die Laufzeit des Versandunternehmens von üblicherweise ein bis zwei Werktagen. Bei der programmierten Plakette nach § 2.1 beginnt die Frist frühestens mit der Freigabe nach § 5.3.

6.3 Weitergehende Angaben zur Lieferzeit sind unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich ein verbindlicher Liefertermin in Textform vereinbart wurde.

6.4 Wird der Verkäufer trotz ordnungsgemäßer und rechtzeitiger Eindeckung bei einem zuverlässigen Zulieferer aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen nicht beliefert, ist er zum Rücktritt berechtigt. Er informiert den Kunden unverzüglich und erstattet bereits erbrachte Gegenleistungen unverzüglich. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

6.5 Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung geht mit der Übergabe der Ware an den Kunden oder, beim Versendungskauf, mit der Auslieferung an den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person auf den Kunden über.

6.6 Teillieferungen sind zulässig, soweit sie zumutbar sind und keine Mehrkosten verursachen.

§ 7 Eigentumsvorbehalt

7.1 Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen des Verkäufers aus der laufenden Geschäftsbeziehung Eigentum des Verkäufers.

7.2 Der Kunde ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordentlichen Geschäftsgang weiterzuveräußern. Er tritt dem Verkäufer bereits jetzt die daraus entstehenden Forderungen in Höhe des Rechnungswertes der Vorbehaltsware sicherungshalber ab. Der Verkäufer nimmt die Abtretung an. Der Kunde bleibt zur Einziehung ermächtigt, solange er seinen Zahlungspflichten nachkommt.

7.3 Der Kunde ist verpflichtet, die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln und den Verkäufer unverzüglich zu unterrichten, wenn Dritte auf die Ware zugreifen, insbesondere bei Pfändung.

§ 8 Nutzung des Produkts und Google-Richtlinien

8.1 Der Kunde ist für die richtlinienkonforme Verwendung der gelieferten Ware allein verantwortlich. Maßgeblich sind die jeweils geltenden Richtlinien der Google LLC für nutzergenerierte Inhalte und Bewertungen sowie die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb.

8.2 Unzulässig sind insbesondere das Gewähren von Gegenleistungen, Vergünstigungen oder Anreizen für die Abgabe von Bewertungen sowie eine Vorauswahl, bei der ausschließlich zufriedene Kunden zur Bewertung geleitet werden.

8.3 Der Verkäufer schuldet keine Beratung zur wettbewerbsrechtlich zulässigen Verwendung. Hinweise des Verkäufers zur Handhabung, einschließlich der Angaben im Praxisheft nach § 2.2.3, sind unverbindlich und ersetzen keine rechtliche Prüfung durch den Kunden.

8.4 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die darauf beruhen, dass er die Ware entgegen den Ziffern 8.1 und 8.2 verwendet hat. Dies gilt nicht, soweit der Verkäufer die Rechtsverletzung zu vertreten hat.

§ 9 Geschuldete Beschaffenheit und Verantwortungsbereiche

9.1 Programmierte Plakette nach § 2.1

9.1.1 Der Verkäufer schuldet eine Plakette, deren Transponder funktionsfähig ist und auf der die nach § 5.3 freigegebene Adresse fehlerfrei gespeichert ist. Die Funktionsfähigkeit dieser Verlinkung im Zeitpunkt des Gefahrübergangs ist vereinbarte Beschaffenheit.

9.1.2 In den Verantwortungsbereich des Verkäufers fallen insbesondere ein defekter oder nicht auslesbarer Transponder, eine von der Freigabe abweichend gespeicherte Adresse sowie eine bereits im Zeitpunkt des Gefahrübergangs nicht funktionsfähige Verlinkung.

9.1.3 In den Verantwortungsbereich des Kunden fallen insbesondere unrichtige oder unvollständige Angaben, die er nach § 5.3 freigegeben hat, nachträgliche Änderungen, Löschungen oder Sperrungen seines Google-Unternehmensprofils, ein Wechsel des Standorts oder der Firmierung sowie Maßnahmen von Google, die auf dem Verhalten des Kunden beruhen.

9.2 Starterpaket nach § 2.2

9.2.1 Der Verkäufer schuldet Plaketten mit funktionsfähigem, beschreibbarem Transponder in der bestellten Anzahl sowie das gedruckte Praxisheft. Vereinbarte Beschaffenheit ist die Beschreibbarkeit des Transponders im Zeitpunkt des Gefahrübergangs.

9.2.2 In den Verantwortungsbereich des Kunden fallen die Programmierung der Plaketten, die Richtigkeit der von ihm gespeicherten Adressen, die Auswahl der zu verlinkenden Unternehmensprofile sowie sämtliche Folgen einer fehlerhaften Programmierung.

9.2.3 Der Verkäufer schuldet keinen wirtschaftlichen Erfolg des Kunden. Angaben im Praxisheft sind allgemeine Hinweise ohne Zusage eines bestimmten Ergebnisses.

9.3 Gemeinsame Bestimmungen

9.3.1 Ändert oder beendet Google nach dem Gefahrübergang den verlinkten Dienst oder die Struktur der verwendeten Adressen, stellt dies keinen Mangel dar, sofern die Ware im Zeitpunkt des Gefahrübergangs vertragsgemäß war. Mängelrechte wegen Mängeln, die bereits im Zeitpunkt des Gefahrübergangs vorlagen, bleiben unberührt. Ein Ausschluss gesetzlicher Mängelrechte ist damit nicht verbunden.

9.3.2 Der Verkäufer übernimmt keine Gewähr für Anzahl, Inhalt, Veröffentlichung oder Fortbestand von Bewertungen, für eine bestimmte Platzierung in Suchergebnissen oder Kartendiensten sowie für eine Steigerung von Umsatz, Reichweite oder Kundenanzahl. Auf Prüfung, Veröffentlichung, Ausblendung oder Löschung von Bewertungen durch Google hat der Verkäufer keinen Einfluss.

9.3.3 Die Ziffern 9.3.1 und 9.3.2 gelten nicht, soweit der Verkäufer die Störung zu vertreten hat, eine Beschaffenheitsgarantie übernommen oder einen Mangel arglistig verschwiegen hat.

§ 10 Rechte an Kundenmaterial

10.1 Übermittelt der Kunde Logos, Marken, Bilder, Texte oder sonstige Inhalte zur Verwendung auf der Ware, sichert er zu, dass er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt und die Verwendung keine Rechte Dritter verletzt.

10.2 Der Kunde räumt dem Verkäufer das für die Vertragsdurchführung erforderliche, einfache und auf die Vertragslaufzeit beschränkte Nutzungsrecht an diesen Inhalten ein.

10.3 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter wegen Verletzung von Schutzrechten frei, die auf der Verwendung der von ihm übermittelten Inhalte beruhen, soweit der Verkäufer die Verletzung nicht zu vertreten hat.

10.4 Der Verkäufer ist nicht verpflichtet, übermittelte Inhalte auf Rechtsverletzungen zu prüfen. Er ist berechtigt, die Ausführung abzulehnen, wenn Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung bestehen.

10.5 Das Praxisheft nach § 2.2.3 ist urheberrechtlich geschützt. Der Kunde erhält das Recht zur Nutzung für eigene Zwecke. Eine Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder Weitergabe an Dritte ist ohne vorherige Zustimmung des Verkäufers in Textform nicht gestattet.

§ 11 Mängelhaftung

11.1 Für Mängel der gelieferten Ware gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts Abweichendes bestimmt ist.

11.2 Ist der Kauf für beide Teile ein Handelsgeschäft, gilt § 377 HGB. Der Kunde hat die Ware unverzüglich nach Ablieferung zu untersuchen und einen erkennbaren Mangel unverzüglich in Textform anzuzeigen. Zur Untersuchung gehört insbesondere das Auslesen beziehungsweise Beschreiben des Transponders mit einem NFC-fähigen Endgerät und bei der programmierten Plakette die Prüfung, ob die aufgerufene Seite dem freigegebenen Bewertungslink entspricht. Bei Mengenlieferungen genügt eine Stichprobe in angemessenem Umfang.

11.3 Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Ware.

11.4 Die Verkürzung nach Ziffer 11.3 gilt nicht für Ansprüche wegen Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos, für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz sowie für Rückgriffsansprüche nach den §§ 445a, 445b und 478 BGB. In diesen Fällen gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.

11.5 Die Nacherfüllung erfolgt nach Wahl des Verkäufers durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu.

§ 12 Haftung

12.1 Der Verkäufer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Verkäufers oder eines seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, sowie für Schäden aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, im Rahmen einer übernommenen Garantie und nach dem Produkthaftungsgesetz.

12.2 Bei einfach fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Verkäufer der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

12.3 Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Soweit die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ausgeschlossen ist, gilt dies nur nach Maßgabe der Ziffern 12.1 und 12.2. Die dort begründete Haftung wird durch diesen Ausschluss nicht eingeschränkt.

12.4 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.

§ 13 Weiterveräußerung durch den Kunden

13.1 Erwirbt der Kunde Ware zur Weiterveräußerung, tritt er gegenüber seinen eigenen Abnehmern im eigenen Namen und auf eigene Rechnung auf. Ein Vertretungs-, Handelsvertreter- oder Vertriebsverhältnis zum Verkäufer wird nicht begründet.

13.2 Der Kunde ist für die Erfüllung sämtlicher ihn treffenden rechtlichen Pflichten gegenüber seinen Abnehmern selbst verantwortlich. Dazu zählen insbesondere die Erfüllung eigener Informationspflichten, die eigene Vertragsgestaltung, die eigene Mängelhaftung sowie die Beachtung produktsicherheits-, verpackungs- und elektrogeräterechtlicher Vorschriften, soweit diese auf ihn anwendbar sind.

13.3 Der Kunde darf gegenüber Dritten keine Angaben über Eigenschaften, Funktionen oder erzielbare Ergebnisse machen, die über die Beschreibung in § 2 hinausgehen. Insbesondere sind Aussagen über erzielbare Umsätze, Gewinne oder Bewertungszahlen unzulässig.

13.4 Der Kunde ist nicht berechtigt, Kennzeichen des Verkäufers zu verwenden oder den Eindruck einer geschäftlichen Verbindung zum Verkäufer zu erwecken, soweit nicht ausdrücklich in Textform etwas anderes vereinbart ist.

13.5 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung der Pflichten nach den Ziffern 13.1 bis 13.4 beruhen, soweit der Verkäufer die Verletzung nicht zu vertreten hat.

§ 14 Datenschutz

14.1 Der Verkäufer verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nach Maßgabe der Datenschutz-Grundverordnung und der jeweils geltenden Datenschutzerklärung, die im Onlineshop abrufbar ist.

14.2 Einzelheiten zu Umfang, Zweck und Rechtsgrundlage der Verarbeitung, einschließlich der eingesetzten Dienstleister, ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

§ 15 Schlussbestimmungen

15.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf.

15.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis der Sitz des Verkäufers. Der Verkäufer ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.

15.3 Erfüllungsort für alle Leistungen ist der Sitz des Verkäufers, soweit nichts anderes vereinbart ist.

15.4 Vertragssprache ist Deutsch.

15.5 Die jeweils geltende Fassung dieser Bedingungen ist im Onlineshop abrufbar. Der Verkäufer speichert den Vertragstext und übersendet ihn dem Kunden gemeinsam mit der Auftragsbestätigung in Textform.